Es ist Frühling, ich sitze an meinem Schreibtisch und schaue hinaus in den herrlichen Sonnentag. Eine unbändige Lust überkommt mich, hinaus in die Natur zu spazieren und mit allen Sinnen zu riechen und zu schnuppern. Die aufbrechenden Blüten, die Bäume, die schon ergrünen und dann dieser Duft. Von frischem Gras und einem Blumenduft, den es nur im Frühjahr zu riechen gibt.
Lange Rede, kurzer Sinn – sofort rief ich meine beste Freundin an und fragte, ob sie mich begleiten wolle. Ja, sie war sofort dabei, gab aber zu bedenken, dass sie die richtige “Ausrüstung” nicht hatte. Wanderjacke, Wanderhose, alles sollte luftdurchlässig und atmungsaktiv sein, und vor allen Dingen Schuhe, Dockers Schuhe, sagte sie, seien für so eine Wandertour genau das Richtige. Und außerdem, wenn das Wetter doch nicht hält, was es verspricht… Ich sagte: Es gibt kein schlechtes Wanderwetter, sondern nur schlechte Schuhe und alles was dazu gehört. In meiner Euphorie dachte ich, du brauchst keine Dockers Schuhe, du hast doch die wunderbar leichten Joggingschuhe, mit denen du um die Welt gehen kannst, so bequem sind sie.
Der Tag kam, meine Freundin stand vor der Tür, mit allem ausgestattet, wie es sich für einen Wanderprofi gehört, mitsamt Dockers Schuhen. Da war ich platt und sagte: So viel Aufwand war doch nicht notwendig. Ein Grinsen erschien auf ihrem Gesicht, das ich erst später verstand. Wir gingen los in die wunderbare Natur, die Luft war klar, der Duft berauschend. Es gibt nichts Schöneres als so einen naturerfüllten Wandertrip. Bis nach etwa 5 Kilometern es anfing, in meinen unteren Regionen, sprich: an meinen Füßen, zu zwicken und zu drücken. Noch ein paar Kilometer weiter konnte ich nicht mehr: Alles war nass verschwitzt, die Füße dick und ebenso nass. Meine Freundin sagte nur: tja… Und das sagte alles. Vergiss also nie Deine Dockers Schuhe beim Wandern.